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INNOSourcing betreibt seit über 20 Jahren erfolgreich Beschaffungspooling – was versteht man genau darunter?

INNOSourcing hat sich auf den Einkauf – in Form von Beschaffungsnetzwerken – von indirektem Material (Produkte für die Instandhaltung, Wartung und operativen Betrieb sowie administrativen Bereich) und Dienstleistungen spezialisiert. Durch die kundenübergreifenden Bedarfsbündelung (Pooling) der Beschaffungsvolumen können die Kunden von attraktiven Konditionen profitieren. Mit über 100 Rahmenvereinbarungen mit namhaften Lieferanten werden nahezu alle Warengruppen abgedeckt. Ziel ist es, eine kontinuierliche und nachhaltige Prozess- und Kostenoptimierung zu erreichen. Durch dieses «Teil-Outsourcing» von indirektem Material und Dienstleistungen an die INNOSourcing können sich die Kunden auf ihre individuellen Kernkompetenzen fokussieren und werden so erheblich entlastet.

Zudem betreut INNOSourcing diverse staatliche und privatrechtliche Institutionen, Hochschulen und Universitäten im strategischen Einkauf sowie bei individuellen Beschaffungsprojekten.

Welche Vorteile bringt diese firmenübergreifende Einkaufsbündelung bzw. Mitgliedschaft den Kunden?

Das hängt stark vom Unternehmen ab. Im Vordergrund steht sicher der monetäre Vorteil sowie die Entlastung und Unterstützung der Mitarbeiter, welche die jeweiligen Warengruppen beschaffen. Ein zusätzlicher Vorteil ist der offene Wissens- und Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern, der Zeit spart und hilft, Schaden zu vermeiden. Dies im Sinne von: «Einer für alle, alle für einen.»

Welche Vorteile bringt diese firmenübergreifende Einkaufsbündelung bzw. Mitgliedschaft den Lieferanten?

Die Lieferanten erreichen einen grösseren Marktanteil und bessere Marktdurchdringung mit dem Support von INNOSourcing sowie eine stärke Kundenbindung durch langfristige Ausrichtung der Netzwerk-Partnerschaften. Zudem übernimmt INNOSourcing den «Single Point of Contact».

Sie bieten neben dem INNOPool neu auch den K-Pool an. Was ist der Unterschied zwischen diesen Angeboten?

Ziel ist, auch kleineren Unternehmungen die Vorteile einer Mitgliedschaft ermöglichen zu können. Gerade in dieser aktuell schwierigen Zeit spielt die Optimierung der Kosten bei mittelständischen Firmen eine sehr zentrale Rolle. Mit dem K-Pool bieten wir ein kleineres, aber dennoch ausgewogenes Leistungsspektrum zu reduzierten Gebühren an, welches auf die KMUs ausgerichtet ist.

Welche Voraussetzungen müssen Firmen erfüllen, damit sie dem Beschaffungsnetzwerk INNOPool oder K-Pool beitreten können?

Die Bereitschaft zur Offenheit, Veränderung sowie der Wille zur Zusammenarbeit bilden die Grundvoraussetzungen. Konkret bedeutet dies für Mitglieder, dass sie in definierten Warengruppen Tätigkeiten wie beispielsweise Ausschreibungen, Preisverhandlungen sowie die strategische Lieferantenbetreuung delegieren. Weiter können die Mitglieder profitieren, wenn sie gegenseitig Wissen und Erfahrungen austauschen. Dies führt zu einem aktiven Networking und zu viel gegenseitiger Unterstützung. Damit generiert das Unternehmen nebst beachtlichen kommerziellen Vorteilen ein breites abgestütztes Wissen, sowie eine zeitliche Entlastung der Mitarbeiter für andere wichtigeren Beschaffungsthemen. Eine weitere Voraussetzung ist zudem, dass die Geschäftsleitung die Mitgliedschaft firmenintern aktiv unterstützt und eine Durchdringung in die einzelnen Abteilungen stattfindet.

Lohnt sich der Beitritt in den K-Pool auch für kleine Unternehmen? Wie gross muss es mindestens sein bzw. wie gross das Einkaufsvolumen?

Es kommt nicht primär auf die Einkaufsvolumen an, sondern auf die Potenziale, die sich durch eine Mitgliedschaft ergeben. Dies ist von Fall zu Fall sehr verschieden. Für Unternehmen ab ca. 50 – 80 Mitarbeiter lohnt sich eine Analyse (abhängig von den Volumen in den einzelnen Warengruppen). Vor einer Mitgliedschaft werden die jeweiligen Potenziale und Verbesserungsmöglichkeiten mit der interessierten Firma detailliert geprüft. Dieses Vorgehen hat sich sehr bewährt und gibt beiden Parteien eine klare Entscheidungsgrundlage.

Gibt es Branchen, in denen der gemeinsame Einkauf besonders Sinn macht?

In den Bereichen «indirekte Materialien und Dienstleistungen» sind die Synergien am grössten, da spielt die Branche eine untergeordnete Rolle. Mitglieder, die im INNOPool als auch K-Pool partizipieren, haben in der Regel Beschaffungsvolumen in Bereichen wie IT/Telekommunikation, Facility/Unterhalt, Reisen, Logistik, Energie, Werkzeuge/Maschinen und Mobilität, um hier einige Beispiele zu nennen. Grundsätzlich sind diese Ausgaben branchenneutral. Beim «direkten Material» wirkt jedoch die Branche und das Endprodukt sehr stark mit.

Was für Lieferanten «bedienen» die Beschaffungsnetzwerke und wie müssen diese aufgestellt sein?

Wir fokussieren uns auf namhafte Lieferanten, mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen. Hilfreich sind ein gut etabliertes Abwicklungsmanagement sowie die Offenheit und Bereitschaft, unseren Mitgliedern attraktive kommerzielle Bedingungen sowie gute Tools und Services zur Verfügung zu stellen und als A-Kunden zu betreuen.

Was bedeutet eine Mitgliedschaft bzw. welche Verpflichtungen geht ein Unternehmen mit dieser ein?

Von den Mitgliedern wird erwartet, wo immer wirtschaftlich sinnvoll, sich an Poolingverträgen, Projekten und am Erfahrungsaustausch im Verbund langfristig und aktiv zu beteiligen. Die Verpflichtungen in den einzelnen Poolingverträgen werden individuell und pro Lieferant geregelt.
Grundsätzlich besteht kein «Zwang» an der Partizipation an Projekten, dem Austausch oder anderweitigen Aktivitäten für die Mitglieder. Hier stellt sich jedoch die Sinnfrage: «warum sind wir dabei, wenn wir uns nirgends beteiligen». Der Aktivitätslevel bestimmt im Endeffekt auch die Höhe der kommerziellen Vorteile sowie der Einsparung bei Ressourcen bei Einkaufstätigkeiten, welche ein Unternehmen mit einer Mitgliedschaft erreichen kann.

Bietet die INNOSourcing neben dem Pooling auch noch andere Dienstleistungen an?

Um unsere Mitglieder vollumfänglich betreuen und unterstützen zu können, bieten wir zusätzlich – sowie allen interessierten Unternehmen, welche nicht einem unserer Beschaffungsnetzwerken angehören – professionelle und kundenorientierte Beratung für alle Fragen rund um die Themen Beschaffung und Kostenmanagement sowie Digitale Tools & Services an.

Warum wird der Erfahrungsaustausch (ERFA) immer wichtiger?

Der Austausch unter den Mitgliedern an ERFA-Sitzungen hat sich bewährt und wird sehr geschätzt. Verschiedene Fachdisziplinen wie z.B. die Beschaffungsverantwortlichen im Supply Management Excellence (SME-Group), die IT-Leiter, Facility-Manager oder Travel-Manager treffen sich regelmässig zum Erfahrungsaustausch. Im Weiteren unterstützen sich die Teilnehmer individuell bei Problemstellungen und teilen ihre Erfahrung in einem vertraulichen Umfeld. Die Plattform INNOForum, welche allen Mitgliedern zur Verfügung steht, bietet ebenfalls die Möglichkeit zum Austausch. Zudem kennen sich die meisten Mitglieder seit vielen Jahren.

Haben Sie noch weitere Fragen? Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.